Contemporary Art

faraway, so close – summertime 8

Vernissage: 22. Juni 2018 ab 19 Uhr

Joanna Jesse, Irene Maria Messing, Marina Sailer – Malerei

Liebe Freunde der Galerie, zur Eröffnung der Ausstellung faraway, so close – summertime 8 mit Arbeiten von Joanna Jesse, Irene Maria Messing und Marina Sailer laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Ausstellungsdauer: 22. Juni bis 25. August 2018

Führung durch die Galerien Frankfurt Mitte: Samstag, 23. Juni, 14 Uhr, Treffpunkt Galerie Maurer

 

Joanna Jesse setzt sich in ihren Arbeiten, die meist Ausschnitte aus dem alltäglichen Leben zeigen, mit Raum, Perspektive und den Effekten von Licht in seinen vielerlei Schattierungen auseinander. So entstehen Perspektiven und bildnerische Räume von dichter Atmosphäre, in denen sich die Bildmotive entfalten können. Darin liegt die Stärke ihrer schwarz-weißen Arbeiten mit all ihren Schattierungen und Grautönen, die ihren Werken eine besondere Tiefe verleihen.
Joanna Jesses Arbeiten wirken oftmals wie Erinnerungsfragmente an eine unbeschwerte Kindheit und Jugend. Losgelöst von Ort, Zeit und Individuum, sprechen sie im Betrachter eigene vergangene Welten an.

Irene Maria Messings Malerei bezieht ihre Inspiration aus erinnerten Augenblicken, die sie zu traumartigen Landschaften sich überlagernder Ebenen komponiert. Die verhaltene Farbigkeit der Leinwandarbeiten scheint das allmähliche Verblassen der Erinnerung nachzuvollziehen, während die unterschiedlichen Bildebenen die Vielschichtigkeit der Erinnerung sichtbar machen. In der Tradition der Romantik nutzt Irene Maria Messing Natur und Landschaft hier als Projektionsfläche für innere Zustände und übersetzt sie in eine zeitgenössische Formensprache.

Marina Sailers neobarocke Architekturinszenierungen verbinden Träume von Natur mit klar kalkulierten Raumkonstruktionen. „Aus Bruchstücken ihrer eigenen Erinnerung, ihrer Gedankenwelt und ihrer Phantasie erschafft Marina Sailer wie auf einer Bühne eine phantastische Wirklichkeit. Mit Recht hat man ihre Malerei auf die frühromantische Kunsttheorie bezogen, etwa auf das Novalis-Fragment: „In unserem Gemüt ist alles auf die eigenste, gefälligste und lebendigste Weise verknüpft. Die fremdesten Dinge kommen durch Einen Ort, Eine Zeit, Eine seltsame Ähnlichkeit, einen Irrtum, irgendeinen Zufall zusammen. So entstehen wunderliche Einheiten und eigentümliche Verknüpfungen.“ Wie die Frühromantiker erkennt auch Marina Sailer der Phantasie und Intuition die Macht zu, uns den „geheimnisvollen Weg nach Innen“ (Novalis, Blütenstaub-Fragmente) zu führen.“ (Helmut Kesberg, Köln)

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Freitag: 11:00 – 19:00 Uhr
Donnerstag 14:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 11:00 – 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung