Wiebke Elzel und Jana Müller beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit gesellschaftlichen Katastrophen, Bedrohungen und kollektiven Ängsten. Die Katastrophe wird in ihren großformatigen, inszenierten Einzelbildern weder benannt noch gezeigt, sondern nur über die Verwendung symbolträchtiger Gegenstände angedeutet. In ihren sorgfältig komponierten Inszenierungen machen sie sich ein kollektives Bildgedächtnis zunutze, durch das die in den Bildern gelegten narrativen Spuren vom Betrachter mit realen Ereignissen, die er aus den Medien kennt, verknüpft werden können.
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