Terforation, 2007, 140 x 100 x 300 cm, Papier, Stahlträger

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Angela Glajcar

1970 geboren in Mainz
1991–1998 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Tim Scott
1996 Meisterschülerin bei Prof. Tim Scott
1998 Werkstattpreis Erich Hauser Kunststiftung Rottweil
1999–2000 Astersteinstipendium des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz
1999–2000 Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
2001 Arbeitsstipendium für die 9. Bildhauerinnenwerkstatt Prösitz
2001–2002 Projektstipendium "Korrespondenz im Raum" des Bayrischen Kultusministeriums
2002 ZONTA Kunstpreis Mainz
Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Mainz
Lehrbeauftragte an der Universität Gießen
2004 Vordemberge-Gildewart-Stipendium
Lehrbeauftragte an der Universität Dortmund
2005 Emy-Roeder-Preis

Ausstellungen
2000 Darmstädter Sezession, Darmstadt
Haus Metternich, Koblenz
2001 Städtische Galerien, Lemgo
Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil
Schloss Waldthausen, Mainz
2002 Stiftskirche, Grimma
ZONTA-Kunstpreis, Schmiede Wettig/Mainz
Kunstverein Speyer
2003 Galerie Haasner, Wiesbaden
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
Städtische Galerie Brückenturm, Mainz
2004 Kunstverein Friedberg
Frauenmuseum, Bonn
2005 Emy-Röder-Preis,Kunstverein Ludwigshafen
Städtische Galerie, Berlin
Galerie Kunsthalle, Koblenz
Kunstverein Aschaffenburg
Galerie C. Wichtendahl, Berlin
Walkmühle, Wiesbaden
2006 NASPA, Wiesbaden
Kunstverein Trier
Galerie Upart, Neustadt/Weinstraße
Schloss Charlottenburg, Kleine Orangerie, Berlin
Galerie Wichtendahl, Berlin
Galerie Haasner, Wiesbaden
2008 Art Karlsruhe
Château de Vaudrémont, Frankreich
Kunstverein Siegen
Galerie Thomas, München
paper biennale Holland, Coda Museum, Appeldorn
paper biennale Holland, Museum Rijswijk, Den Haag
Galerie Petersbarenbrock Arenshoop
Galerie Maurer, Frankfurt

Über die Arbeiten
Auf der Suche nach geeigneten Materialien bei der Darstellung von Gegensätzen wie Leichtigkeit und Schwere, Flüchtigkeit und Materialität, Bewegung und Ruhe hat die Bildhauerin Angela Glajcar das Material Papier für sich und ihre künstlerische Arbeit entdeckt.
Als Meisterschülerin des Bildhauers Prof. Tim Sott arbeitete sie anfangs mit den eher klassischen Werkstoffen Holz, Eisen, Stahl. Vor sechs Jahren entstanden parallel zu einer Reihung von Holzarbeiten zuerst flache, reliefartige Collagen aus gerissenem Papier.
Es folgte die Serie CONTRARIUS mit großformatigen, raumgreifenden, schwarz-weißen Wandobjekten, die sich spielerisch in den Raum hinein entwickeln. Mit der jüngsten Serie TERFORATION erobert sich die Künstlerin den gesamten Raum durch die Inszenierung schwebender Körper aus gerissenem Papier.
Ein besonderes Lichtkonzept lässt die großen, weißen Papierskulpturen in verschiedenen Farbtönen von grau über ocker zu rosa changieren; Schattenspiele an den Wänden geben den Arbeiten zusätzliches Volumen.